Keynes
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →Keynes: Keynes ist ein Begriff, der in der Welt der Finanzen und Wirtschaft häufig vorkommt. Er wurde nach dem bekannten britischen Ökonomen John Maynard Keynes benannt, der für seine einflussreichen Ideen zur Geldpolitik und zur Behandlung von wirtschaftlichen Depressionen bekannt ist. Keynesianische Wirtschaftstheorien haben die Art und Weise, wie Regierungen auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren, grundlegend verändert. Keynes argumentierte, dass Konjunkturschwankungen durch eine ineffiziente Nutzung von Ressourcen und Einkommensungleichheit verursacht würden. Er schlug vor, dass Regierungen in Zeiten wirtschaftlicher Abschwünge das Wirtschaftswachstum stimulieren sollten, indem sie staatliche Ausgaben erhöhen und die Steuern senken. Dieser Ansatz wird als "keynesianischer Multiplikatoreffekt" bezeichnet. Heutzutage wird der Begriff Keynes oft im Zusammenhang mit der Fiskalpolitik verwendet. Fiskalpolitik bezieht sich auf die Maßnahmen, die eine Regierung zur Beeinflussung der Wirtschaft durch Änderungen der staatlichen Ausgaben und Steuern ergreift. Durch die Anwendung von keynesianischen Denkweisen können Regierungen versuchen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu reduzieren. In der Finanzwelt wird der Begriff Keynes auch im Zusammenhang mit der "Keynesianischen Konsumfunktion" verwendet. Diese Funktion besagt, dass der Konsum einer Gesellschaft von ihrem verfügbaren Einkommen abhängt. Keynes argumentierte, dass eine Erhöhung des verfügbaren Einkommens zu einer Erhöhung des Konsums führen würde und somit das Wirtschaftswachstum ankurbeln könnte. Die keynesianische Wirtschaftstheorie hat die politische und wirtschaftliche Landschaft nachhaltig geprägt. Sie hat dazu beigetragen, dass Regierungen in Zeiten wirtschaftlicher Abschwünge konkrete Maßnahmen ergreifen, um die Wirtschaft zu stimulieren. Es ist wichtig, die keynesianische Theorie zu verstehen, um die Auswirkungen der fiskalischen Maßnahmen von Regierungen auf die Märkte und Investitionen besser einschätzen zu können. Auf eulerpool.com, einer führenden Website für Finanznachrichten und Aktienanalysen, finden Sie umfangreiche Informationen zu Keynes und anderen relevanten Begriffen aus der Finanzwelt. Unsere Glossare sind darauf ausgerichtet, Investoren in den Kapitalmärkten dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die komplexen Zusammenhänge der Finanzwelt besser zu verstehen. Besuchen Sie uns noch heute und erweitern Sie Ihr Fachwissen!
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu Keynes
Was bedeutet Keynes?
Keynes ist ein Begriff, der in der Welt der Finanzen und Wirtschaft häufig vorkommt. Er wurde nach dem bekannten britischen Ökonomen John Maynard Keynes benannt, der für seine einflussreichen Ideen zur Geldpolitik und zur Behandlung von wirtschaftlichen Depressionen bekannt ist.
Wie wird Keynes beim Investieren verwendet?
„Keynes“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich Keynes in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Keynes“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei Keynes?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Keynes“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit Keynes?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Keynes“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon
Anordnung
In der Welt der Kapitalmärkte bezeichnet der Begriff "Anordnung" eine wesentliche Maßnahme zur Organisation oder Aufteilung von Geldanlagen in verschiedene Finanzinstrumente. Eine Anordnung kann von einem Investor oder einem Vermögensverwalter...
Vertriebsinformationssystem
Vertriebsinformationssystem bezeichnet eine spezialisierte Softwarelösung, die in der Finanzbranche eingesetzt wird, um Vertriebsaktivitäten effizient zu unterstützen und zu optimieren. Das Vertriebsinformationssystem ermöglicht es Unternehmen, relevante Informationen über Verkaufsprozesse, Kundeninteraktionen und...
DGB
DGB steht für Digibyte, eine dezentrale Kryptowährung, die auf einem Open-Source-Protokoll basiert. Digibyte wurde im Jahr 2013 von Jared Tate ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer beliebten...
Wicksell
Wicksell ist ein grundlegendes Konzept der Geldtheorie und ein wichtiger Begriff für Investoren in den Kapitalmärkten. Es wurde nach dem schwedischen Ökonomen Knut Wicksell benannt, der im späten 19. und...
Strafregister
Strafregister ist ein Fachbegriff, der im deutschen Rechtssystem verwendet wird, um eine zentrale und offizielle Aufzeichnung aller vorherigen strafrechtlichen Verurteilungen einer Person zu bezeichnen. Es handelt sich um eine umfassende...
Nicht-Pharmazeutische-Intervention
"Nicht-Pharmazeutische-Intervention" ist ein Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte verwendet wird, um eine Strategie oder Maßnahme zu beschreiben, die nicht auf pharmazeutischen Produkten oder medizinischen Lösungen beruht. Diese Art...
Raumcharter
Der Begriff "Raumcharter" bezieht sich auf eine Vereinbarung zwischen einem Frachtführer und einem Charterer, bei der der Frachtführer ein ganzes Schiff oder einen Teil des Schiffes für den Transport von...
Investitionsgrad
Der Investitionsgrad bezieht sich auf den prozentualen Anteil des Gesamtvolumens eines Portfolios, der in Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren investiert ist. Es ist eine wichtige Kennzahl für die Bewertung der...
finanzielles Gleichgewicht
Finanzielles Gleichgewicht ist ein grundlegender Begriff in der Finanzwelt, der das Ziel jedes Unternehmens oder einer Volkswirtschaft beschreibt, in dem Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen sind. Es repräsentiert den Punkt, an...
OT-Mitgliedschaft
OT-Mitgliedschaft (OT stands for "Order Types") bezieht sich auf die Mitgliedschaft eines Wertpapierhändlers an der elektronischen Handelsplattform Xetra, die von der Deutschen Börse betrieben wird. Diese Mitgliedschaft ermöglicht es dem...

