CNP
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →CNP: CNP ist die Abkürzung für "Card Not Present" und bezieht sich auf Transaktionen im elektronischen Zahlungsverkehr, bei denen die Karte des Zahlungspflichtigen nicht physisch präsent ist. In solchen Fällen wird die Kartendaten eines Kunden online oder telefonisch übermittelt, anstatt dass die Karte an einem Point-of-Sale (POS)-Terminal verwendet wird. CNP-Transaktionen sind für den Handel und die Finanzindustrie von großer Bedeutung, da sie es ermöglichen, Waren und Dienstleistungen auf einfache und bequeme Weise zu kaufen, ohne dass der Kunde physisch anwesend sein muss. Diese Art von Transaktionen ist insbesondere im E-Commerce, Fernabsatzhandel und bei wiederkehrenden Zahlungen sehr verbreitet. Bei CNP-Transaktionen besteht ein gewisses Risiko für den Händler oder den Emittenten der Karte, da es schwierig ist, die tatsächliche Identität des Karteninhabers zu überprüfen. Dies erhöht das Risiko von Betrug und unberechtigten Transaktionen. Aus diesem Grund hat die Finanzindustrie Schutzmechanismen entwickelt, um das Risiko bei CNP-Transaktionen zu minimieren. Ein häufig eingesetzter Schutzmechanismus ist die Verwendung des Card Verification Value (CVV) oder des Card Verification Code (CVC). Dieser ist eine auf der Karte aufgedruckte Sicherheitsnummer, die während einer CNP-Transaktion abgefragt wird, um die Karte zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie physisch vorliegt. Darüber hinaus können Händler auch weitere Sicherheitsprüfungen wie die Adressüberprüfung oder die Sicherheitsfragen des Kunden implementieren, um das Risiko von betrügerischen Transaktionen weiter zu reduzieren. Die Bedeutung von CNP-Transaktionen hat mit dem Aufstieg des E-Commerce und des Online-Handels stark zugenommen. Insbesondere in den letzten Jahren hat sich die Verwendung von CNP-Transaktionen aufgrund der wachsenden Beliebtheit von Online-Shopping und mobilen Zahlungslösungen wie E-Wallets und Zahlungs-Apps weiter verstärkt. Insgesamt ist CNP ein wichtiger Begriff im Bereich des elektronischen Zahlungsverkehrs, der die Art und Weise beschreibt, wie Transaktionen in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Wirtschaft abgewickelt werden.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu CNP
Was bedeutet CNP?
CNP ist die Abkürzung für "Card Not Present" und bezieht sich auf Transaktionen im elektronischen Zahlungsverkehr, bei denen die Karte des Zahlungspflichtigen nicht physisch präsent ist. In solchen Fällen wird die Kartendaten eines Kunden online oder telefonisch übermittelt, anstatt dass die Karte an einem Point-of-Sale (POS)-Terminal verwendet wird.
Wie wird CNP beim Investieren verwendet?
„CNP“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich CNP in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „CNP“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei CNP?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „CNP“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit CNP?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „CNP“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Leserfavoriten im Eulerpool Börsenlexikon
Eucken
Eucken ist ein grundlegendes wirtschaftswissenschaftliches Konzept, das von dem deutschen Ökonomen Wilhelm Eucken entwickelt wurde. Es kann als eine Ausprägung des Ordoliberalismus angesehen werden, einer Schule der Wirtschaftstheorie, die den...
Process Engine
Der Begriff "Prozess-Engine" bezieht sich auf eine zentrale Komponente eines automatisierten Systems, die für die Ausführung von Geschäftsprozessen verantwortlich ist. Diese leistungsstarke Softwarekomponente nimmt eine Schlüsselrolle bei der Automatisierung von...
Verbrauchsteuersatzrichtlinien
Verbrauchsteuersatzrichtlinien sind Regelungen, die den angemessenen Steuersatz für die Verbrauchsteuer auf bestimmte Produkte und Dienstleistungen festlegen. Diese Richtlinien dienen als Leitfaden für Regulierungsbehörden und Steuerstellen, um Steuersätze festzulegen, die sowohl...
Technologieplattformen
Technologieplattformen sind umfassende Infrastrukturen, die es Unternehmen ermöglichen, digitale Lösungen zu entwickeln, zu implementieren und zu betreiben. Diese Plattformen bieten eine Vielzahl von Diensten und Tools an, die es den...
Konzernrecht
Konzernrecht ist ein Begriff, der speziell im deutschen Wirtschaftsrecht Verwendung findet. Es umfasst eine Reihe von Rechtsnormen, die auf die aus rechtlicher Sicht verbundenen Unternehmen innerhalb eines Konzerns anwendbar sind....
ISCO
ISCO (International Securities Identification Coding) ISCO (International Securities Identification Coding) ist ein standardisiertes System zur Identifizierung von Wertpapieren auf internationaler Ebene. Das ISCO ist ein wichtiger Bestandteil des globalen Kapitalmarkt-Infrastruktur und...
Sommerfeld
Sommerfeld ist ein Konzept in der Quantenphysik, das von Arnold Sommerfeld, einem bekannten deutschen Physiker des 20. Jahrhunderts, entwickelt wurde. Dieser Begriff bezieht sich auf die Sommerfeldsche Feinstrukturkonstante, die eine...
Überbewertet
Überbewertet is a commonly used financial term in the German language, which refers to an asset, security or financial instrument that is priced above its intrinsic or fair value. When...
Netzplantechnik
Netzplantechnik, auch bekannt als Netzplandiagramm oder PERT (Program Evaluation and Review Technique), ist eine Projektmanagementmethode, die in der Kapitalmarktindustrie häufig verwendet wird, um komplexe Aufgabenpläne zu erstellen, zu visualisieren und...
Stabilisierung der Exporterlöse für Agrarerzeugnisse
Die "Stabilisierung der Exporterlöse für Agrarerzeugnisse" bezieht sich auf eine wirtschaftliche Strategie, die darauf abzielt, den Marktwert von Agrarerzeugnissen auf internationalen Märkten zu stützen und zu erhalten. Insbesondere bezieht sich...

