WestLB
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →WestLB: Die WestLB (Westdeutsche Landesbank) war eine große deutsche Bank, die von 1969 bis 2012 existierte. Sie war ein wichtiger Akteur im deutschen Banken- und Finanzsektor und spielte eine bedeutende Rolle im internationalen Kapitalmarkt. Die WestLB war eine Landesbank, die als Zentralinstitut für nordrhein-westfälische Sparkassen fungierte. Als eine der größten deutschen Finanzinstitutionen war die WestLB auf verschiedene Geschäftsbereiche spezialisiert, darunter Unternehmensfinanzierung, Kreditvergabe, Kapitalmarktaktivitäten und Treasury-Dienstleistungen. Die Bank bot eine breite Palette von Finanzprodukten an, darunter Aktien, Anleihen, Derivate, Geldmarktinstrumente und strukturierte Finanzierungen. Die WestLB spielte auch eine maßgebliche Rolle bei der Finanzierung von Projekten, sowohl im Inland als auch international. Sie unterstützte Unternehmen bei der Beschaffung von Kapital und bot Finanzlösungen für komplexe Vorhaben an. Die Bank war ein wichtiger Kreditgeber für mittelständische Unternehmen und spielte eine treibende Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Nordrhein-Westfalen. Die WestLB war eng mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung verbunden und wurde von dieser unterstützt. Sie trat als Trägerin der öffentlichen Belange auf und unterstützte die wirtschaftlichen Aktivitäten und Projekte der Region. Diese enge Verbindung zur Landesregierung trug zur finanziellen Stabilität der Bank bei und ermöglichte es ihr, ihren Kunden langfristige und zuverlässige Finanzlösungen anzubieten. Leider war die WestLB in den letzten Jahren mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, insbesondere im Zusammenhang mit der Weltfinanzkrise von 2008 und den Folgewirkungen. Die Bank musste staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen und ihre Geschäftstätigkeiten restrukturieren, um ihre finanzielle Stabilität wiederherzustellen. Im Jahr 2012 wurde die WestLB schließlich aufgelöst und auf verschiedene Nachfolgeinstitute aufgeteilt. Diese Nachfolgeinstitute übernahmen die bankfremden und gesunden Geschäftsaktivitäten der WestLB und setzten ihre Aktivitäten fort, während die problembehafteten Vermögenswerte in eine Abwicklungsgesellschaft überführt wurden. Die WestLB war eine bedeutende Institution im deutschen Bankensektor und ihre Geschichte und Bedeutung sind wichtige Informationen für Investoren und Marktteilnehmer. Die Aufnahme der WestLB in das Eulerpool.com Glossar für Kapitalmärkte und Finanzen trägt zur umfassenden Wissensbasis bei, die Investoren bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützt.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu WestLB
Was bedeutet WestLB?
Die WestLB (Westdeutsche Landesbank) war eine große deutsche Bank, die von 1969 bis 2012 existierte. Sie war ein wichtiger Akteur im deutschen Banken- und Finanzsektor und spielte eine bedeutende Rolle im internationalen Kapitalmarkt.
Wie wird WestLB beim Investieren verwendet?
„WestLB“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich WestLB in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „WestLB“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei WestLB?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „WestLB“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit WestLB?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „WestLB“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool
Notfristen
Notfristen, auch als Notice Periods bekannt, sind Zeiträume, die im Zusammenhang mit bestimmten Finanzinstrumenten während eines Vertragsabschlusses oder einer Kündigung eingehalten werden müssen. Diese Fristen dienen dazu, den beteiligten Parteien...
Unternehmens- und Vermögenseinkommen
Das Unternehmens- und Vermögenseinkommen bezieht sich auf die Gewinne und Erträge, die Unternehmen und Vermögensinhaber durch ihre Beteiligungen an Kapitalanlagen und Unternehmen erwirtschaften. Es stellt eine wichtige Kennzahl dar, um...
Speicherhierarchie
Speicherhierarchie referiert auf die organisierte Strukturierung von Speichergeräten innerhalb eines Computersystems, um eine effiziente und schnelle Datenverarbeitung zu unterstützen. Diese Hierarchie umfasst verschiedene Speicherebenen, einschließlich Cache-Speicher, Arbeitsspeicher und Massenspeicher, die...
beschränkte Geschäftsfähigkeit
Beschränkte Geschäftsfähigkeit ist ein rechtlicher Begriff, der die Fähigkeit einer Person beschreibt, im Rahmen eines Vertrags handlungsfähig zu sein. Im deutschen Rechtssystem wird die Geschäftsfähigkeit nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)...
Benachrichtigungspflicht
Benachrichtigungspflicht ist ein Begriff aus dem Bereich der Kapitalmärkte und bezieht sich auf die gesetzliche Verpflichtung von Unternehmen oder Aktionären, bestimmte Informationen offen zu legen, sobald bestimmte Schwellenwerte erreicht oder...
Hausierhandel
"Hausierhandel" ist ein Begriff, der im Bereich der Kapitalmärkte verwendet wird, insbesondere in Bezug auf den Aktienmarkt. Dieser Terminus bezieht sich auf den Vorgang des Kaufs von Wertpapieren in der...
Materialrückgabeschein
Materialrückgabeschein: Definition und Verwendung in Kapitalmärkten Materialrückgabeschein ist ein Begriff, der im Bereich der Kapitalmärkte verwendet wird, insbesondere in Bezug auf den Handel mit Wertpapieren wie Aktien, Anleihen und Geldmarktprodukten. Ein...
Gutachterausschuss
Gutachterausschuss - Definition und Bedeutung Der "Gutachterausschuss" ist ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Immobilienbewertungssystems. Dieses unabhängige Gremium hat die Aufgabe, qualitativ hochwertige Immobiliengutachten zu erstellen und Immobilienwerte zu ermitteln. Der Gutachterausschuss...
Unempfindlichkeit
Unempfindlichkeit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines bestimmten Finanzinstruments oder Marktes gegenüber externen Einflüssen, die potenziell erhebliche Auswirkungen auf seinen Wert haben könnten. In erster Linie bezieht sich dieser Begriff auf die...
Anfragenselektion
Anfragenselektion ist ein Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte weit verbreitet ist und sich auf den Prozess bezieht, potenzielle Investitionsmöglichkeiten auf Basis bestimmter Merkmale und Kriterien auszuwählen. Dieser Ansatz...

