Leverage

Definition and Explanation

TL;DR – Brief Definition

Go to FAQs →

Leverage: Leverage bezeichnet im Finanzbereich das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eines Unternehmens. Es wird auch als Verschuldungsgrad bezeichnet. Der Begriff Leverage kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Hebelwirkung". Diese Bezeichnung ist passend, da Fremdkapital wie ein Hebel wirken kann, um die Rendite des Eigenkapitals zu steigern. Ein Unternehmen kann Fremdkapital verwenden, um seine Rendite zu verbessern. Wenn das Unternehmen mehr Fremdkapital aufnimmt, kann es mehr Assets erwerben, was seine Rendite erhöht. Allerdings erhöht Fremdkapital auch das Risiko des Unternehmens. Wenn die Vermögenswerte des Unternehmens nicht den Erwartungen entsprechen, kann es Schwierigkeiten haben, seine Schulden zurückzuzahlen und seine Verpflichtungen zu erfüllen. Das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital wird oft als Kennzahl des Risikos und der Finanzstabilität eines Unternehmens betrachtet. Je höher der Verschuldungsgrad, desto höher das Risiko für das Unternehmen. Eine hohe Verschuldung kann zu Schwierigkeiten führen, wenn Zinssätze steigen oder wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommt. Daher ist es wichtig, für Unternehmen einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, der sowohl das Risiko als auch die Rendite des Unternehmens berücksichtigt. Dies wird oft als "Gearing" bezeichnet. Eine gute Möglichkeit, das Gearing zu analysieren, ist das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital sowie die Zinsdeckungsquote. Insgesamt kann Leverage ein nützliches Instrument für Unternehmen sein, um ihre Rendite zu steigern. Es ist jedoch wichtig, die Risiken sorgfältig abzuwägen und einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, um eine finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Detailed Definition

Leverage bezeichnet im Finanzbereich das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eines Unternehmens. Es wird auch als Verschuldungsgrad bezeichnet. Der Begriff Leverage kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt "Hebelwirkung". Diese Bezeichnung ist passend, da Fremdkapital wie ein Hebel wirken kann, um die Rendite des Eigenkapitals zu steigern. Ein Unternehmen kann Fremdkapital verwenden, um seine Rendite zu verbessern. Wenn das Unternehmen mehr Fremdkapital aufnimmt, kann es mehr Assets erwerben, was seine Rendite erhöht. Allerdings erhöht Fremdkapital auch das Risiko des Unternehmens. Wenn die Vermögenswerte des Unternehmens nicht den Erwartungen entsprechen, kann es Schwierigkeiten haben, seine Schulden zurückzuzahlen und seine Verpflichtungen zu erfüllen. Das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital wird oft als Kennzahl des Risikos und der Finanzstabilität eines Unternehmens betrachtet. Je höher der Verschuldungsgrad, desto höher das Risiko für das Unternehmen. Eine hohe Verschuldung kann zu Schwierigkeiten führen, wenn Zinssätze steigen oder wenn es zu einer Wirtschaftskrise kommt. Daher ist es wichtig, für Unternehmen einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, der sowohl das Risiko als auch die Rendite des Unternehmens berücksichtigt. Dies wird oft als "Gearing" bezeichnet. Eine gute Möglichkeit, das Gearing zu analysieren, ist das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital sowie die Zinsdeckungsquote. Insgesamt kann Leverage ein nützliches Instrument für Unternehmen sein, um ihre Rendite zu steigern. Es ist jedoch wichtig, die Risiken sorgfältig abzuwägen und einen optimalen Verschuldungsgrad zu finden, um eine finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Frequently Asked Questions about Leverage

Was bedeutet Leverage?

Leverage bezeichnet im Finanzbereich das Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital eines Unternehmens. Es wird auch als Verschuldungsgrad bezeichnet.

Wie wird Leverage beim Investieren verwendet?

„Leverage“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).

Woran erkenne ich Leverage in der Praxis?

Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „Leverage“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.

Welche typischen Fehler gibt es bei Leverage?

Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „Leverage“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.

Welche Begriffe sind eng verwandt mit Leverage?

Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „Leverage“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.

Favoris des lecteurs dans le lexique boursier Eulerpool

Mengenwechselkurs

Mengenwechselkurs – Definition und Funktion in den Kapitalmärkten Der Mengenwechselkurs ist ein Begriff aus dem Finanzwesen, der besonders in den Kapitalmärkten von großer Bedeutung ist. Er bezieht sich auf den Austausch...

Materialwirtschaft

Materialwirtschaft ist ein zentraler Begriff im Bereich der Unternehmensführung und bezieht sich auf die effiziente Planung, Organisation und Kontrolle aller Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Einkauf, der Lagerung und dem...

Restwert

Restwert bezeichnet den geschätzten Wert eines Vermögenswerts am Ende seiner Nutzungsdauer oder Lebensdauer. Im Bereich der Kapitalmärkte wird Restwert häufig bei der Bewertung von Vermögenswerten wie Maschinen, Fahrzeugen oder Immobilien...

Conference on Data Systems Languages

Konferenz über Datensystem-Sprachen Die Konferenz über Datensystem-Sprachen (Conference on Data Systems Languages) ist ein renommiertes jährliches Event, das sich auf die Erforschung und Entwicklung von Sprachen für Datensysteme konzentriert. Daran nehmen...

Gattungskauf

Gattungskauf ist ein rechtlicher Begriff, der sich auf den Erwerb von Sachen einer bestimmten Gattung bezieht, ohne dass die konkreten Eigenschaften oder Merkmale der einzelnen Sachen festgelegt sind. In der...

Zubringerverkehr

Definition of "Zubringerverkehr": Der Begriff Zubringerverkehr bezieht sich auf eine spezifische Form des Transports, bei dem Personen oder Güter von kleineren Verkehrsmitteln zu einem Hauptverkehrsmittel gebracht werden, um an ihr Ziel...

wettbewerbspolitische Leitbilder

"wettbewerbspolitische Leitbilder" ist ein Begriff aus dem Bereich der Wettbewerbspolitik und bezieht sich auf die wettbewerbspolitischen Leitprinzipien oder -modelle, die von Regierungen und Aufsichtsbehörden entwickelt werden, um fairen und effizienten...

Kognitive Verzerrungen

Kognitive Verzerrungen, auch als "Denkfehler" oder "kognitive Verzerrungen" bezeichnet, sind fehlerhafte Muster menschlicher Wahrnehmung und Informationsverarbeitung, die unser Urteilsvermögen beeinflussen können. Diese Verzerrungen resultieren aus begrenzter Informationsverarbeitungskapazität des menschlichen Gehirns,...

Verschuldenshaftung

Verschuldenshaftung ist ein rechtlicher Begriff, der in der Finanzwelt weit verbreitet ist und sich auf die persönliche Haftung von Personen oder Unternehmen für Schäden bezieht, die durch schuldhafte Handlungen verursacht...

Kreuzpreiselastizität der Nachfrage

Die Kreuzpreiselastizität der Nachfrage ist ein Konzept aus der Wirtschaftstheorie, das die Reaktion der Nachfrage eines Gutes auf eine Preisänderung eines anderen Gutes misst. In einfachen Worten ausgedrückt, beschreibt die...