SUR
Definition und Erklärung
TL;DR – Kurzdefinition
Zu den FAQs →SUR: SUR (Standard Umsatz Rentabilität) ist eine wichtige Finanzkennzahl, die die Rentabilität eines Unternehmens im Vergleich zu seinem Umsatz misst. Sie wird oft auch als Umsatzrendite bezeichnet und ist ein bedeutender Indikator für die Effizienz und Rentabilität eines Unternehmens. Die SUR-Berechnung erfolgt durch die Division des Gewinns vor Steuern durch den Umsatz des Unternehmens. Das Ergebnis wird oft in Prozent ausgedrückt und gibt an, wie viel Gewinn ein Unternehmen pro umgesetztem Euro erwirtschaftet. Eine hohe SUR deutet darauf hin, dass ein Unternehmen effizient arbeitet und in der Lage ist, einen hohen Gewinn aus jedem Umsatz zu erzielen. Investoren betrachten die SUR als eine Schlüsselkennzahl, um die Rentabilität eines Unternehmens zu bewerten. Unternehmen mit einer hohen SUR werden oft als attraktive Investitionsmöglichkeiten angesehen, da sie in der Lage sind, Gewinne effizient zu erwirtschaften. Eine niedrige SUR kann hingegen auf ineffiziente Geschäftsmodelle oder finanzielle Schwierigkeiten hinweisen. Es ist wichtig zu beachten, dass die SUR je nach Branche und Unternehmen stark variieren kann. Branchen mit niedrigen Margen, wie beispielsweise der Einzelhandel, können eine niedrigere SUR aufweisen als Branchen mit höheren Margen, wie beispielsweise die Pharmaindustrie. Daher ist bei der Interpretation der SUR immer ein branchenübergreifender Vergleich erforderlich. Investoren sollten auch die langfristige Entwicklung der SUR betrachten, um festzustellen, ob ein Unternehmen über einen längeren Zeitraum hinweg rentabel ist. Eine steigende SUR kann auf eine verbesserte Effizienz und Profitabilität hindeuten, während eine abnehmende SUR möglicherweise ein problematisches Zeichen sein kann. Insgesamt bietet die SUR Investoren einen wichtigen Einblick in die Rentabilität eines Unternehmens. Durch die Analyse dieser Kennzahl können Investoren fundierte Entscheidungen über ihre Investitionen in Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und andere Kapitalanlagen treffen.
Ausführliche Definition
Häufig gestellte Fragen zu SUR
Was bedeutet SUR?
SUR (Standard Umsatz Rentabilität) ist eine wichtige Finanzkennzahl, die die Rentabilität eines Unternehmens im Vergleich zu seinem Umsatz misst. Sie wird oft auch als Umsatzrendite bezeichnet und ist ein bedeutender Indikator für die Effizienz und Rentabilität eines Unternehmens.
Wie wird SUR beim Investieren verwendet?
„SUR“ hilft dabei, Informationen einzuordnen und Entscheidungen an der Börse besser zu verstehen. Wichtig ist immer der Kontext (Branche, Marktphase, Vergleichswerte).
Woran erkenne ich SUR in der Praxis?
Achte darauf, wo der Begriff in Unternehmensberichten, Kennzahlen oder Nachrichten auftaucht. In der Regel wird „SUR“ genutzt, um Entwicklungen zu beschreiben oder Größen vergleichbar zu machen.
Welche typischen Fehler gibt es bei SUR?
Häufige Fehler sind: falscher Vergleich (Äpfel mit Birnen), isolierte Betrachtung ohne Kontext und das Überinterpretieren einzelner Werte. Nutze „SUR“ zusammen mit weiteren Kennzahlen/Infos.
Welche Begriffe sind eng verwandt mit SUR?
Ähnliche Begriffe findest du weiter unten unter „Leserfavoriten“ bzw. verwandten Einträgen. Diese helfen, „SUR“ besser abzugrenzen und im Gesamtbild zu verstehen.
Favoritos de los lectores en el Börsenlexikon de Eulerpool
Bewilligung
"Bewilligung" (Genehmigung) bezeichnet eine formelle Erlaubnis oder Zustimmung, die von einer zuständigen Behörde oder Institution erteilt wird. Im Kontext der Kapitalmärkte bezieht sich der Begriff auf die Bewilligung oder Genehmigung...
Investitionspolitik
Investitionspolitik bezieht sich auf die strategischen Entscheidungen und Maßnahmen, die von Unternehmen, Finanzinstituten oder staatlichen Organe getroffen werden, um ihre Investitionen in verschiedenen Anlageklassen zu steuern. Diese Investitionspolitik dient dazu,...
systematischer Internalisierer
Als systematischer Internalisierer wird ein Unternehmen bezeichnet, das seine Handelsaktivitäten innerhalb eines geschlossenen Systems ausführt und dabei als Gegenpartei für Kundenorders fungiert, ohne diese an externe Handelsplätze weiterzuleiten. Diese Definition...
Unternehmensverkauf
Der Begriff "Unternehmensverkauf" bezieht sich auf den Prozess, bei dem ein Unternehmen oder ein Unternehmensteil an eine andere Partei übertragen wird. Ein solcher Verkauf kann entweder den Verkauf des gesamten...
Hebesatz
Hebesatz (auch Gewerbesteuerhebesatz genannt) ist ein Begriff aus dem Bereich der Kommunalsteuern in Deutschland. Er bezeichnet den multiplikativen Steuersatz, der auf den Gewerbesteuermessbetrag angewendet wird, um die tatsächliche Gewerbesteuerlast zu...
Kreditrationierungsthese
Kreditrationierungsthese ist eine ökonomische Theorie, die besagt, dass in Zeiten finanzieller Instabilität und Unsicherheit Banken und Finanzinstitute Schwierigkeiten haben könnten, ausreichende Kredite an Unternehmen und Individuen zu vergeben. Die Kreditrationierungsthese...
Angebotsüberschuss
Der Begriff "Angebotsüberschuss" bezieht sich auf die Situation auf dem Finanzmarkt, in der das Angebot an Wertpapieren, wie Aktien, Anleihen und Geldmarktprodukten, die Nachfrage übersteigt. Diese Situation kann sich auf...
Gesellschaftsvermögen
"Gesellschaftsvermögen" ist ein Begriff, der in der Welt der Kapitalmärkte verwendet wird und sich auf das Vermögen eines Unternehmens oder einer Gesellschaft bezieht. Insbesondere in Bezug auf Aktien, Darlehen, Anleihen,...
Übertragungsbuchführung
Übertragungsbuchführung bezeichnet ein systematisches Verfahren zur Erfassung und Aufzeichnung von Wertpapierübertragungen. In Kapitalmärkten spielen Wertpapiertransaktionen eine wesentliche Rolle, und die Übertragungsbuchführung ist ein entscheidendes Instrument, um den reibungslosen Ablauf solcher...
Änderungskündigung
Änderungskündigung ist ein rechtlicher Begriff, der im Arbeitsrecht Verwendung findet und sich auf eine spezielle Art der Kündigung bezieht. Diese Kündigungsform ermöglicht dem Arbeitgeber, eine Änderung der bestehenden Arbeitsbedingungen vorzuschlagen,...

